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13.09.2026
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Bei uns im Gemeinschaftsgarten stehen einige alte Pflaumenbäume. Die Pflaumen dort werden fast alle gleichzeitig reif. Das heißt: Über das ganze Jahr gibt es sie nur für eine kurze Zeit, dafür aber in großen Mengen. Viele davon essen wir frisch, einige frieren wir ein und manchmal machen wir auch einen Kuchen.
Und mit den restlichen Pflaumen? Damit machen wir Chutney.
Pflaumen-Chutney ist eine schöne Möglichkeit, einen Teil der Ernte zu verarbeiten. Du kannst es als würzige Sauce für verschiedene Gerichte verwenden, klassischerweise beispielsweise zu Reis und Hülsenfrüchten. Wir verwenden Chutney manchmal sogar wie Ketchup. Die Kombination aus süßen Pflaumen, Datteln, Ingwer, Chili und Gewürzen ergibt ein fruchtig-würziges Chutney, das sich ganz einfach selber machen lässt.
Zutaten für das Pflaumen-Chutney
Für unser Pflaumen-Chutney brauchst du:
- 500 g Pflaumen
- 6 getrocknete Datteln
- 1 TL gemahlenen Kreuzkümmel
- 1 TL Kurkuma
- ½ TL Zimt
- 1 EL geriebenen Ingwer
- 1 TL schwarze Senfsamen
- 2 EL Apfelessig
- 4 EL braunen Zucker
- 1 TL Salz
- 1 rote Chilischote, fein gehackt
Wie so oft bei indischen Gerichten gilt auch hier: Wenn du eines dieser Gewürze nicht hast, ist das nicht so schlimm. Nimm einfach, was du hast, und experimentiere! Je nach Süße der Pflaumen und deinem persönlichen Geschmack kannst du auch die Menge an Zucker und Chili anpassen.
Pflaumen-Chutney selber machen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Pflaumen vorbereiten:
Wasche die Pflaumen, entferne die Steine und schneide die Früchte in kleine Stücke. Hacke anschließend die getrockneten Datteln und die Chilischote klein.
2. Zutaten vermischen:
Vermische die Pflaumen und Datteln mit Kreuzkümmel, Kurkuma, Zimt, Ingwer, Senfsamen, Apfelessig, Zucker, Salz und Chili.
Lasse die Mischung anschließend einige Stunden stehen. Dadurch tritt bereits Flüssigkeit aus den Früchten aus und die verschiedenen Aromen können sich miteinander verbinden.
3. Chutney kochen
Gib die Mischung in einen Topf und lasse sie bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten köcheln. Rühre zwischendurch immer wieder um, damit nichts am Topfboden anbrennt.
Das Chutney ist fertig, wenn die Pflaumen weich geworden sind und eine dickflüssige, chutneyartige Konsistenz entstanden ist.
Wozu passt Pflaumen-Chutney?
Wir verwenden das Chutney gerne als Sauce zu Reis und Hülsenfrüchten. Es passt aber auch zu Gemüsegerichten, Currys oder Käse. Und manchmal verwenden wir es tatsächlich einfach wie Ketchup.
Du kannst mit dem Rezept natürlich experimentieren. Etwas mehr Chili macht das Chutney schärfer, zusätzliche Datteln oder etwas mehr Zucker süßer. So kannst du das Grundrezept an deinen eigenen Geschmack anpassen.
Wie lässt sich Pflaumen-Chutney aufbewahren?
Wenn du das Chutney nicht sofort essen möchtest, kannst du es noch heiß in sehr saubere, geeignete Gläser füllen, verschließen und nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren.
Wenn du das Pflaumen-Chutney über einen längeren Zeitraum haltbar machen möchtest, solltest du auf ein erprobtes Verfahren zum sicheren Einkochen zurückgreifen. Die Haltbarkeit hängt unter anderem von Rezeptur, Säuregehalt, Verarbeitung und Lagerung ab. So kannst du auch größere Mengen reifer Pflaumen verarbeiten und musst nicht die gesamte Ernte innerhalb weniger Tage verbrauchen.
Was tun mit vielen reifen Pflaumen?
Wenn ein Pflaumenbaum gut trägt, können innerhalb kurzer Zeit erstaunlich viele Früchte reif werden. Neben Chutney kannst du Pflaumen natürlich frisch essen, für Kuchen verwenden, einfrieren, einkochen oder zu Marmelade und Mus verarbeiten. Das Verarbeiten und Haltbarmachen von Früchten hat eine lange Tradition. Schließlich liefern Obstbäume ihre Ernte nicht gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt, sondern innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitraums.
Mehr darüber erfährst du in unserem Artikel Bäume als Nahrungsquelle. Einst und heute.
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