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Birnbaum Herkunft

Die Kultur-Birne (Pyrus communis L.) gehört zur Familie der Rosengewächse und stammt von verschiedenen westasiatischen und europäischen Wildbirnen als auch von der heimischen Holzbirne ab.
Sie wurde bereits in Griechenland etwa 1000 v. Chr. angebaut. Die Römer übernahmen die Kultur und mit dem Ende der Römerzeit ging der Anbau zurück. Ab 600 n. Chr. haben Klöster und Adelige sie wieder vermehrt angebaut.
Im antiken Griechenland war sie der Göttin Hera geweiht. Sie steht symbolisch für Liebe, Fruchtbarkeit und Wachstum.
Birnbäume werden im Gegensatz zu Apfelbäumen relativ alt. Es gibt in Deutschland Exemplare die auf 180 Jahre geschätzt werden.

Wie fast alle Obstbäume benötigen Birnen einen Befruchter mit derselben Blütezeit in der Nähe. Durch Bienen und Hummeln kommt es zur Bestäubung der Blüten.
Die Blüten sind weiß und hellrosa und treiben im April und Mai aus. Die Blätter sind dunkelgrün, oval bis eiförmig und auf beiden Seiten filzig behaart mit fein gesägtem Rand.
Die Früchte des Birnbaums sind grüngelb oder bräunlich und haben eine kugelförmige Form. Je nach Sorte sind sie zwischen Juli und Oktober reif. Das Fruchtfleisch ist weicher und süßer als beim Apfel. Die meisten Birnensorten sollten direkt nach der Ernte verzehrt oder weiter verarbeitet werden. Einige Herbst- und Wintersorten müssen dagegen eine längere Zeit gelagert werden bis sie weich sind und ihr Aroma entfaltet haben.

Birnbaum Pflege und Standort

Birnen mögen sonnige, warme und geschützte Standorte. Die Pflanzung vor einer Hauswand in Ost- oder Südrichtung mit humusreichem und feuchtem Boden ist ideal. Birnenbäume sind von Natur aus Tiefwurzler und können Wasser aus tieferen Schichten nutzen. Die Pfahlwurzel erreicht normalerweise etwa eine Tiefe von 10 Metern. Jedoch sind viele Kulturformen auf anderen Bäumen veredelt worden, sodass es abhängig von der Sorte auch Flachwurzler gibt.

Birnbäume schneiden

Zur Förderung von neuen Trieben werden Birnbäume zwischen Januar bis April geschnitten. Nach der Blüte werden trockene und nach innen stehende Äste entfernt. Wasserschosse und Konkurrenzäste zum Mittelast werden ebenfalls beseitigt. Durch diesen Auslichtungsschnitt wird der Baum ertragreicher.

Birnbäume richtig gießen!

Die wichtigste Pflegemaßnahme in den ersten Jahren nach dem Pflanzen ist das richtige Bewässern. Um starke Wurzeln, Blätter und Früchte zu entwickeln, brauchen junge Birnbäume viel Wasser. Junge Bäume benötigen generell mehr zusätzliches Wasser als ausgewachsene Bäume. Außerdem führen zunehmende Trockenheit und steigende Temperaturen bei Bäumen zu Stress. Abhängig vom jeweiligen Standort und der klimabedingten Situation ist unter Umständen häufigeres Bewässern als in früheren Jahren notwendig.
Bei Trockenheit werden nur wenige neue Triebe gebildet und die jungen Pflanzen leiden unter dem Wassermangel.
Birnbäume sollten vom Frühjahr bis Herbst einmal pro Woche bewässert werden. Sie mögen einen feuchten Boden ohne Staunässe sodass die Tröpfchenbewässerung mit einem baumbad Bewässerungsbeutel optimal ist. Beim herkömmlichen Gießen wird nur ein Bruchteil der gegossenen Menge an Wasser direkt vom Baum aufgenommen. Große Wassermengen dringen nur oberflächlich in die Erde ein und verdunsten wieder. Mit baumbad Bewässerungssäcken wird über einen Zeitraum von mehreren Stunden durch zwei kleine Löcher das Wasser tröpfchenweise an den Baum abgegeben. Dadurch wird eine gleichmäßige Durchfeuchtung des Bodens erreicht damit die Wurzeln das Wasser gut aufnehmen können.
Mit einem baumbad Bewässerungsbeutel spart man also nicht nur Zeit und Geld, sondern schont auch auf langfristige und nachhaltige Sicht die Bäume.
Der Beutel wird wie eine Jacke um den Baumstamm gelegt, mit dem Reißverschluss verschlossen und mit Wasser befüllt.

Junge Birnbäume sollten mit 75 bis 100 Liter je Gießgang gegossen werden. Größere Bäume sollten in trockenen Witterungsperioden je Gießgang mit 150 - 200 Liter Wasser bewässert werden.

Muss man Birnenbäume düngen?

Um die Feuchtigkeit besser zu speichern und das Bodenleben zu aktivieren bietet sich das Mulchen mit Kompost, Rindenmulch oder Rasenschnitt an.

Hochstamm-, und Halbstammsorten mit starken tiefen Wurzeln benötigen meist keinen Dünger. Bei flachwurzelnden Sorten ist die Aufnahme von Nährstoffen geringer, sodass eine Düngung sinnvoll ist. Durch das Anlegen einer Baumscheibe kann der Baum Nährstoffe gut aufnehmen. Die Fläche sollte dabei unkrautfrei gehalten werden.

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